Gold vor dem Test: US-Arbeitsmarktbericht – Schlüssel zu Fed-Zinsen

Vor ein paar Tagen haben wir untersucht, warum Gold trotz Krieg und hoher Inflation nicht steigt. Die kurze Antwort lautete: Zinssätze. Hohe Zinsen machen Gold weniger attraktiv, weil Gold selbst keine Zinsen zahlt. Heute kommt der nächste Test dieser Theorie.
Heute veröffentlichen die USA ihren monatlichen Arbeitsmarktbericht – die meistbeachteten Daten des Monats. Die Prognose liegt bei etwa 105.000 neuen Arbeitsplätzen mit einer Arbeitslosigkeit nahe 4,3%. Gold wird vor der Veröffentlichung bei etwa $4.460 gehandelt.
So liest man es. Starke Zahlen bedeuten, dass die Wirtschaft gesund ist, was der Fed einen Grund gibt, die Zinsen hoch zu halten. Hohe Zinsen belasten Gold, sodass ein starker Bericht es wahrscheinlich nach unten drücken würde. Eine schwache Zahl bewirkt das Gegenteil. Sie öffnet die Tür zu späteren Zinssenkungen, und das hilft Gold normalerweise.
Die heutige Richtung hängt also von einer Zahl ab. Beobachten Sie die erste Bewegung, aber auch das Lohnwachstum im selben Bericht, denn das treibt die Inflation an und kann die Reaktion innerhalb von Minuten umkehren.
Wichtige Niveaus:
Beobachten: den US-Arbeitsmarktbericht heute Nachmittag, die Lohnwachstumszahl darin und wie der Dollar reagiert.
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